Rezension: Nightmare – Alles hat ein Ende … nur der Tod nicht

16Titel: Nightmare – Alles hat ein Ende … nur der Tod nicht
Verlag: Papierverzierer Verlag
Autorin: Sara Metz
Das verspricht der Klappentext:
March ist sechzehn und weiß, was nach dem Tod geschieht. Bereits seit ihrer Geburt kann sie sich daran erinnern, wohin die Menschen nach ihrem Ableben gehen. Eines Nachts klopft ein alter Bekannter an ihr Fenster und bittet sie um Hilfe. Schnell stellt sich heraus: Jonah ist vor sechs Jahren ums Leben gekommen und aus der Welt geflohen, die man auf der Erde den »Hiebook_cover_nightmaremmel« nennt. Während sich die beiden gegen die Herrscher der Totenwelt wehren, müssen sie sich auch irdischen Gegnern stellen. Unter anderem Nightmare, dem maskierten Rächer, der die Stadt ins Chaos stürzt …

Preis: 1,99 Euro (aktueller E-Book Preis) & 14,95 (Print)

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Meine Meinung

Sara Metz zählt beim Papierverzierer Verlag zu einer der jüngsten Autorinnen und für mich zu einem wahren Wunder, die das Geschichtenerzählen schon in so einem jungen Alter beherrscht. Ich kenne keine junge Frau, die während ihrer Schulzeit schon zu solch einer Persönlichkeit herangereift ist und noch weiter reifen wird und eines kann ich dir sagen – ich bin unheimlich gespannt, wie ihre weiteren Bücher werden, was ich darüber berichten kann und auch, welche Welten sie noch bereisen wird. Und, ob man sie noch in den nächsten zehn Jahren lesen wird.

Einen Teil dazu möchte ich beitragen. Nightmare bedeutet für mich eine Figur, die allen eine Art Vorreiterrolle bietet, er ist schnell, immer da, wo man ihn braucht und steckt voller Mitgefühl für seine Umwelt. March dagegen auch, zusammen ergeben sie das perfekte Paring für eine unterhaltsame Geschichte. Metz ihr dunkler Humor greift von Kapitel zu Kapitel, der Rächer der Nacht steigt fast aus dem Buch und verwandelte mich als Leser selbst mit in seine Geschichte.

Die wechselnden Passagen zwischen dem Ich-Erzählenden Nightmare und der eigentlichen Handlung im personalen Erzähler verpassten mir als Leser einen mahnenden Zeigefinger und auch einen lehrhaften Tonfall gemischt mit viel Handlung und Spannung auf den Seiten.

Ich bin sehr fasziniert von diesem Buch und auch von March, wie sie sich selbst durch jede noch so schwierige Situation meistert und das Team sich nie selbst aufgibt.

Ihr Erzählstil, zusammen mit unserem Rächer, dem Typen mit der Nightmaremaske, der seine ganz eigene Geschichte im Roman noch mit aufarbeiten muss, dem Team hat dieses Jugendbuch genau das, was jeden für tolle Lesestunden mit Tee oder Kakao und Gebäck auf das Sofa kuscheln lässt: ein schräger Humor, Witz, Spannung, Action, Freundschaf, die Frage zwischen den Lebenden und Toten (die übrigens in mehreren Büchern zwar immer eine Rolle spielt, aber in so ein Setting noch nie eingearbeitet wurde) und eine eigene Ermittlungsrunde mit dem Leser.

Chapeau, Sara Metz!

Ich freue mich auf mehr von dir.

Wer hat es schon gelesen?

Wer kennt es?

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