Update 2: Planning is important

Planung ist alles, heißt es.
Ohne Planung kannst du nicht bloggen oder schreiben, ohne Planung entstehen keine Bücher!

Pah, alles Mist.
Man kann sehr viel ohne Planung schaffen. Ich als Freundin der Planung auch und sogar ohne, dass es unkoordiniert wirkt oder gar aufgesetzt ist und auch, ohne dass es mich selbst stresst. Aber: Wie geht das tatsächlich?
Jeder Wochentag ist einem bestimmten Rhythmus gewidmet, jeder Wochentag hat in etwa die gleichen Themen zu bewerkstelligen und wenn sich manch einer nun die Frage stellt: Ja, was ist eigentlich mein Rhythmus, solltest du hier und jetzt mit einsteigen.

Finde heraus, was dich und deine Wochentage ausmachen.

Morgens bin ich persönlich am produktivsten, ich erstelle mir meine Listen, ich habe einen festen Rhythmus, den ich verinnerlicht habe, um genau zu wissen, was wann in etwa mich an diesem Tag erwarten wird. Das Schöne dabei ist, man kannDatei 02.10.17, 18 01 55 sich seelisch und moralisch darauf einstellen. Gerade bei schwierigen Gesprächen oder Entscheidungen, die man treffen muss, sollte genügend Professionalität dabei sein, alles gut strukturiert und so entspannt wie nur möglich, zu gestalten.

Das heißt für dich: Finde heraus, wann du am produktivsten bist! Und auch, was Produktivität für dich bedeutet.

Liste all diese Eigenschaften auf, lass einige Tage ins Land gehen und versuch dich zu einem festen Datum zu dieser Zeit hinzusetzen, dir deine nötigen Freiraum zu schaffen, so dass du entspannt bist.
Anschließend versuche deine Gedanken und Ziele zu Papier zu bringen – wo willst du hin? Was willst du werden, was finden andere an dir toll, was findest du selbst an dir so besonders, dass du denkst: Ja, diese Eigenschaft macht mich aus!
Liste deine Hobbys auf, Dinge, die zu deinen regelmäßigen Aufgaben gehören – lass die Unterpunkte, Kleinigkeiten, die es dafür zu beachten gilt, weg. Das gehört dort nicht hin. Warum? Weil du dir Gedanken über deine allgemeinen To Do’s machen sollst. Nicht über die Details.

Erst das Wichtige. Dann das Unwichtige.

Es gibt Tage, da muss ich mir jeden Unterpunkt notieren, nur um ihn nicht zu vergessen. Es gibt Tage, da ist so unglaublich viel privat und beruflich los, dass ich mich gerne klonen würde – es aber nicht kann. Und an solchen Tagen brauche ich diese intensive Liste, dann brauche ich meine Haken, um am Ende des Tages motiviert festzustellen, was ich alles erledigt habe, was noch kommen muss und wie es weitergeht.
Aber der Regelfall ist: Nimmst du die groben Punkte, bist du selbstbestimmter im Alltag. Sortiere oder teile sie dir auf einige Tage auf, nach Sinn und Verstand und probiere aus, was  es heißt, etwas planlos durch den Alltag zu streifen.

Sich dabei nicht zu stressen, ist eine rein mentale Angelegenheit.

Erst heute bin ich wieder an einen Punkt gekommen, an dem beruflich unheimlich viel abverlangt worden ist und ich hatte das Gefühl, am besten fünf Arme, drei Beine und acht Köpfe würden nicht reichen, um das Ziel zu schaffen. Dass zu viel durchgeplant werden musste, war nur irritierender und wuchs damit zur Mammutaufgabe des heutigen Tages heran. Das ging so weit, dass ich mir in meiner Pause Gedanken über das Planlose gemacht habe.
Ab nächster Woche bin ich auch wieder in der Phase der Planlosen unterwegs und freue mich jetzt schon darauf, entspannter den Alltag zu meistern.

Kennst du diese Gefühle und Gedanken? Was denkst du darüber?

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