Rezension: Mercenary von Felix A. Münter

Ein neuer #thriller hat Einzug bei mir gehalten.

Es geht um:
MERCENARY von Felix A. Münter aus dem Papierverzierer Verlag.

#amazon und #thalia erhältlich.

ebook_cover_Mercenary_klein.pngDas verspricht der Klappentext:

Carter ist käuflich. Der Söldner ist bereits seit Jahren tätig und weiß, dass man nicht zu viele Fragen stellt – vorausgesetzt der Preis stimmt. Sein neuster Kontrakt bringt ihn nach New York, wo ein wohlhabender Klient auf die Dienste des Profis angewiesen ist.

Der Auftrag scheint keineswegs außergewöhnlich zu sein, er ist einer von vielen. Doch bald schon merkt Carter, dass es um mehr geht als um die Aufklärung eines Bankraubs, der laut Aussage des Auftraggebers für die Polizei eine Nummer zu groß sei. Und tatsächlich erfährt der Söldner Kurze Zeit später, was es bedeutet, einer wirklich heißen Spur zu folgen. Carter jagt der Fährte kreuz und quer durch New York, gerät an Gangs, die Mafia und an noch gefährlichere Typen. Der Profi verfängt sich in einem Netz aus Unwahrheiten, Lügen und der Gier skrupelloser Menschen.

Er geht an seine Grenzen, setzt sein eigenes Leben aufs Spiel – und muss sich am Ende der Frage stellen, ob Moral wirklich käuflich ist.
»Carter ist übrigens nicht mein richtiger Name.«
Ein Agenten-Thriller der Spitzenklasse.

Meine Rezension:

Carter ist Söldner und immer auf sich selbst gestellt bei seinen Aufgaben. Er hat Auftraggeber, denen er sein Soll schuldet und diese ihm das Geld dafür. Anderen Verpflichtungen geht und hängt er nicht nach. Keine Freunde, keine Familie, keine Frau.
In einem spannenden Erzählstil gelingt es Felix A. Münter wieder einmal den Leser auf das Papier zu bannen, ihn in die Geschichte eintauchen zu lassen. Knappe, klare und kurze Sätze sorgen anfangs für den nötigen Kick, das gewisse Etwas, das uns reizt als Leser, an einer Geschichte dranbleiben zu wollen.
Carter als Figur ist sehr durchstrukturiert, stets lösungsorientiert, abgehärtet, relativ gefühlskalt. Aber authentisch, wenn man seiner Vergangenheit den nötigen Wahrheitsgehalt beimisst. Wie immer in Felix‘ Roman, zumindest in allen, die ich bisher von ihm gelesen habe (All about the money, Nulllinie, Prepper, Vita) ist er ein Einzelkämpfer. Das ist die wohl größte Gemeinsamkeit unter seinen Helden in den verschiedensten Büchern, vermutlich schwingt auch eine Eigenschaft von Münter selbst dabei mit – wie er wohl in als Carter oder Alexander in Vita reagiert hätte.
Carter ist Auftragskiller, und mit seinem neuen Auftraggeber gerät er in ein Konstrukt zwischen Mafia, Untergrundgangs und einer Menge New Yorker, die alles nichts als kleine Kriminelle am Ende darstellen. Der große Boss ist jemand anders. Und sein Auftraggeber hängt mitten drin.
Das, was am Ende bei all dieser New Yorker Entdeckungsreise herauskommt, erinnerte mich zweifellos an einen Film, jedoch ist wird mit MERCENARY die Menschlichkeit wieder auf eine harte Probe gestellt. Nur, wer Geld hat, hat nicht automatisch die tatsächliche Macht. Auch bei Carter und seinem Leben und diesem Abenteuer nicht.

Wie hast du MERCENARY empfunden?

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