Melanie Vogltanz – Aurora – Nox 1.2 – Zwielicht

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Titel: Nox 1.2
Preis: 2,99 Euro
Seiten: 122
Erhältlich über #amazon #thalia #verlag

Klappentext:nox2_3000

Ronna hat sich kaum von den letzten Schwierigkeiten erholt, in die sie unfreiwillig hineingezogen wurde, als bereits neue Probleme an ihre Tür klopfen. Ein mysteriöser Mann, dessen Gedanken selbst vor ihren telepathischen Fähigkeiten verborgen bleiben, stellt ihr und ihrem Bruder Vik nach. Was plant er, und warum kann sie nicht in ihn eindringen?

Während Ronna dem Geheimnis auf den Grund geht, deckt sie mehr auf, als gut für sie ist. Als auch noch Totgeglaubte wiederkehren, sieht sie sich gezwungen, ihre Vorstellung des Wortes »Realität« vollkommen neu zu überdenken.

Rezension:

Ronna ist eine klasse Heldin, genau nach meinem Geschmack. Sie ist eine Frau, die für das, was ihr wichtig ist, einsteht und intuitiv handelt. Mit der Fortsetzung der dreiteiligen Novellenreihe rund um Nox setzt der Papierverzierer Verlag noch eins drauf. Jede der Episoden zählen noch zu den gesamten 24 Episoden hinzu, pro Heldin gibt es drei. Mit Nox 1.2 starten wir in die zweite Phase des Projektes sozusagen. Nur die drei Episoden pro Heldin bauen aufeinander auf, sicherlich auch, die anderen sind mit einander verwoben und verknüpft, ich bin unglaublich gespannt, wie es anschließend mit den dritten Episoden verläuft.

In hoher Erwartungshaltung habe ich diese Episode gelesen, nein, geradezu auch verschlungen. Melanie Vogltanz‘ Schreibstil macht es mir aber auch einfach, er lässt sich locker leicht runterlesen, spannend bis zur letzten Seite war diese Episode. Ich hatte auch gehofft, dass nun auch die zweite Episode pro Heldin den jeweiligen Höhepunkt darstellt; ich hoffe, das tut es. Bei Nox 1.2 war das der Fall, schauen wir mal, wie die anderen Heldinnen das hinkriegen.

Es ist auch unglaublich, wie viel Potential hinter Vogltanz steckt und leider fügt sich auch erst ab der zweiten Episode alles zusammen, und man hat den Eindruck, dass die Heldinnen zwar untereinander völlig unabhängig miteinander agieren, aber trotzdem hängen sie in diesem großen Ganzen so zusammen, dass ich mich freue, wenn die Handlungsorte zusammengeführt werden – falls das denn passiert. Ich weiß es nicht. Ich hoffe es aber.

Ronna Leipfeld und Ulrich ihr Verhalten zueinander war absehbar, beide arbeiteten dann doch irgendwie zusammen, dass letztere dann schlichtweg verschwindet, nachdem sie Ronna geholfen und gerettet hatte, war mir auch klar. Aber sie wird in der dritten Episode von Nox sicherlich wieder auftauchen und von Nox gerettet werden müssen, alles andere schließe ich aus, sie hatte einfach eine zu große Rolle in den bisherigen Ronna-Erzählungen.

Neue Verwicklungen machen diese Episode besonders spannend, auch spielt ihr Bruder eine Rolle, wenn auch eine traurige Geschichte letzten Endes mit ihm passiert – es ist schade, stört aber den Handlungsverlauf nur gering, lediglich Ronna ist emotional so ergriffen, das sie wieder anfängt zu trinken, aber so richtig …? Ich bin ehrlich nicht dahinter gestiegen, was dieser Tod zu bedeuten  hat, außer wenige Erkenntnisse für Ronna und um sie auf eine gewisse Fährte zu lenken. Für mich bedeutet jede Handlung und Wendung von Melanie Vogltanz‘ Geschichten schon etwas eigenes, mystisches, hinter allem steckt immer ein besonderer Grund. … Deshalb grübel ich noch eine Weile und verharre am besten bis zur nächsten Episode von Nox 1.3.

Ronna wird gegen Ende auf jeden Fall von dieser zweiten Episode aber klar, warum das alles passiert; mir zwar auch, aber Fragen habe ich noch zu viele im Kopf. Zumal Bennos Leidensweg für mich viel zu kurz kam und viel zu wichtig ist für die weitere Geschichte; seine Abwesenheit hatte auch etwas Beschwörerisches, etwas, dass zuließ, dass bestimmte Ereignisse so passiert sind, wie sie passiert sind. Vielleicht ist das eine Antwort auf meine Fragen.

Wer kennt diese Episode und kann etwas dazu sagen?

Ich hoffe für die weitere Episode der ersten Staffel, dass sich Ronnas Mut weiter durchziehen wird, und dass sie weiterhin eine der stärksten Heldinnen für mich bleibt, unabhängig ihrer Fähigkeiten. Sie ist weiblich und sie ist menschlich, sie wäre für mich auch im realen Leben eine Heldin. Sie schützt ihre Familie, wo sie kann, steht vor und hinter ihnen, vertritt Ziele, Werte und ihre eigenen Einstellungen auch vor anderen und hat kleine Dinge an sich, die sie zu etwas Besonderem werden lassen.

Und was bei dieser Episode noch besonders ist: Melanie Vogltanz‘ ihre philosophischen Gedanken zum Thema „Tod“ kommen zum Vorschein, werden thematisiert und ausformuliert an mehreren Stellen. Und das Thema der Vorbildrolle größerer, älterer Geschwister wird aufgegriffen und abgehandelt.

Faszinierend, was alles in 122 Seiten stecken.

Was denkt ihr?

Liebe Grüße,

Periwinkl

 

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