Ally Taylor – Make it count #1 – Gefühlsgewitter

#Titel: Make it count #1 – Gefühlsgewitter
#Verlagswebsite: http://www.droemer-knaur.de/buch/8572041/make-it-count-gefuehlsgewitter
#Autor: Ally Taylor (Pseudonym Anne Freytag)
#Seiten: 272
#ISBN: 978-3-426-51811-3makeitcount#1

Klappentext: Als Katie auf der Highschool den mysteriösen Bad Boy Dillen kennenlernt, zieht er sie an wie ein Magnet. Dabei war ihre Welt bisher alles andere als rosarot, denn seit dem plötzlichen Tod ihres Vaters lebt sie bei ihrer lieblosen Mutter in der Kleinstadt Oceanside. Dillen weckt in Katie eine nie gekannte Leidenschaft, und bald ist sie ihm mit Haut und Haaren verfallen. Obwohl Dillen sich zunächst kühl und abweisend gibt, verlieren sich die beiden in einem Strudel aus wilden Träumen und heißem Verlangen. Doch dann holt die Realität sie ein …

Rezension:
Make it count – der erste Teil einer vierteiligen Serie von Anne Freytag, die hier unter ihrem Pseudonym „Ally Taylor“ schreibt, die selbst auf Seite 265 beschreibt wird als „[…] die, die sich mal eben mit ihrer besten Freundin Carrie Price (aka Adriana Popescu) malerische Städtchen an der amerikanischen Ostküste erfindet, im Klischee badet, tief ins Drama eintaucht und prickelnde Erotik ihr Handwerk nennt.“
Das hört sich an für sich gut an, oder? Schade nur, dass man diese Zeilen erst auf den fast letzten Seiten zu lesen bekommt, wohl aber wären meine Erwartungen an diesen Roman wohl zu hoch gewesen.
An und für sich geht es um Katie, die einen harten Schicksalsschlag erdulden muss: Ihr Vater ist gestorben, der Mensch, der sich immer um sie gekümmert hat, der verlassen worden ist von ihrer Mutter für ihre damalige Jugendliebe – Kontakt zu ihr und ihm hatte sie nicht. Es gab nur ihren Vater für sie, der dann letztlich beim Überqueren einer Straße sein Leben lassen musste. Katies Gefühlsleben ist demnach sehr angespannt, emotional und sie versucht unnahbar für viele in ihrer Umgebung zu sein, kommt in der Schule nur schwer zurecht und wird von den meisten als „unschuldig“ bezeichnet. Ein nettes Klischee, mit dem Taylor selbstverständlich auch gearbeitet hat, denn wenn man in Katies Kopf als Leser verschwunden ist, dann war sie alles andere als unschuldig.
Damit wäre ein Klischee erfüllt. Ein Weiteres bahnt sich bereits auf den ersten Zeilen an: Sie kommt an eine neue Schule, steht kurz vor ihrem Abschluss und lernt Dillen Walker kennen, der Züge eines Bad Boys mit sich und seinem Verhalten vereint zu einem großen Ganzen: Ihrem Traumkerl, von dem sie nachts feuchte Träume bekommt. Dass sie nicht leichtfertig mit ihren Gefühlen ihm gegenüber umgeht, ist voraussehbar und dass er sie will, weil er sich schwer in ihrer Gegenwart tut und noch dazu: weil es ebenfalls hier ins Klischee passt, ist auch klar. Auch das Ende war absehbar. Schade, Miss Taylor – hier hätte ich wirklich mehr erwartet.
Eine Überraschung gab’s jedoch: Die Verknüpfung zwischen Katies Familie und der von Dillen – das ist wirklich eine Überraschung und auch Dillens ehemaliger bester Freund Andrew, Katies Stiefbruder, spielt dabei wohl kaum eine unbedeutende Rolle – diese Szenen hätten möglicherweise viel mehr Aufmerksamkeit bedurft, um so wenigstens etwas an Spannung in den Auftakt dieser vierteiligen Reihe zu bekommen. Wer übrigens Sex liebt, und sich gern die ein oder andere Szenerie gut vorstellen kann – tja, der hat an der einen oder anderen Stelle gern seine eigene Spannung. Ich fand die ersten Szenen durchaus gelungen, war leider nur beim Fortgang enttäuscht, da stets dieselben Beschreibungen beim Leser vermittelt worden sind. Das hatte keinen guten Einfluss auf den Fortgang der ohnehin vorhersehbaren Handlung für mich.
Von der Handlung mal abgesehen, lässt sich zu den Figuren noch sagen: Sie sind in Ordnung, man kann durchaus mit ihnen mitfühlen, mithadern und sich gut in sie hineinversetzen. Taylor versucht einen jugendlichen Stil und Ton zu treffen, leider gelingt ihr das schreiberisch lediglich mit einer sehr flachen, einfachen Sprache – die für den einen von Vorteil, für mich als Nachteil angesehen wird. Für das wohl angedachte Zielpublikum mag es in Ordnung sein, ein Anspruch für einen erotischen New Adult Roman zu ebnen.
Ganz gespannt darauf bin ich, wie ich den Folgeband aufnehmen werde, vielleicht kann der mich vollends von Ally Taylor überzeugen – wir werden sehen. Es bleibt spannend. Aber eine Bitte noch: Überzeugt euch selbst und postet eure Meinung gern unter diesen Beitrag.

Es grüßt,
Eure Tinkerbell!

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